Das „Letzte Hemd“ – eine Ausstellung in der Grabeskirche St. Elisabeth

Das „Letzte Hemd“ – eine Ausstellung in der Grabeskirche St. Elisabeth (c) privat
Mi 18. Dez 2019
Ulrike Gresse

Die Ausstellung mit Kunstwerken, die sieben Gladbacher Künstlerinnen und Künstler zum Thema „Das letzte Hemd“ geschaffen haben, endete im November.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Grabeskirche hatten ganz unterschiedliche Besuchergruppen bei Lesungen, einem Konzert, bei Gottesdiensten und Führungen die Gelegenheit, anhand der verschiedenen Kunstwerke zu entdecken, wie Kunstschaffende sich dem Thema nähern und welche Materialien sie für ihre Auseinandersetzung wählten: Ton, Stoff, Leinwand, Holz, Fotopapier …

Unterstützt und begleitet wurde die Ausstellung vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach, das unter anderem den Kontakt zu den Künstlerinnen und Künstlern herstellte.

Nachhaltig kann die Ausstellung nun sogar bleiben, weil sich am Ende der Ausstellung drei Sponsoren aus den Bereichen Sterbe – und Trauerbegleitung zusammengeschlossen haben, um drei Kunstwerke aus der Ausstellung anzukaufen.

Ausgewählt wurden das Werk „Häutung“ von Czaja Braatz, das „Bild ohne Namen“ von Ingo Wegerl und die die Tonskulptur „Totenhemd“ von Ulle Krass.

Zukünftig werden diese Werke in den Räumlichkeiten des Palliativnetzes Mönchengladbach/Viersen, des SAPV-Teams HomeCare Linker Niederrhein (für die Stadt Mönchengladbach und den Kreis Viersen) und in der Grabeskirche St. Elisabeth ihren Platz finden.

Angedacht sind darüber hinaus Veranstaltungen und Aktionen, bei denen die Kunstwerke als Zeichen der gemeinsamen Verantwortung und Sorge für Sterbende und Trauernde von den Sponsoren miteinander präsentiert und ausgestellt werden.